Verhaltenstherapie-Intensivbehandlung in der Tagesklinik

Bevor Sie sich über Verhaltenstherapie in unserer Tagesklinik informieren, kann Ihnen unsere Information zur Psychotherapie im Allgemeinen wichtige Vorinformationen geben.

Die Verhaltenstherapie kann besonders gut auf Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Zwangserkrankungen und Traumafolgestörungen zugeschnitten werden. Sie geht davon aus, dass krankmachendes Fühlen, Denken und Verhalten auch wieder verlernt bzw. vergessen werden und verblassen kann. Diese Therapieform orientiert sich vor allem am aktuellen Erleben, Denken, Wahrnehmen und Fühlen. Es geht also stärker um das Hier und Jetzt, aber eben nicht nur. Auch in der Verhaltenstherapie ist z.B. eine Analyse der Bindungserfahrungen in der Lebensgeschichte unverzichtbar. Es werden Ziele formuliert und alternative, hilfreiche Gedanken und Handlungen erarbeitet und eingeübt.

Hinsichtlich ihrer positiven Wirksamkeit ist die Verhaltenstherapie das am besten untersuchte Psychotherapieverfahren und ist heute fester Bestandteil einer vielschichtigen Therapie.

Eine kleine Evolution der Verhaltenstherapie

Diese Therapie hat sich stetig weiterentwickelt. Zunächst war sie – wie der Name nahelegt – fokussiert auf das Verhalten. Dieses sollte durch Lernen und Verlernen verändert und somit Leiden gelindert werden. Im Zuge der sogenannten zweiten Welle der Verhaltenstherapie in den 1970er Jahren geriet das Denken vermehrt in den Fokus, was den Namenszusatz „kognitive Verhaltenstherapie“ eingebracht hat. Die dritten Welle umfasst ab den 1990er Jahren stärker die Emotionen. Vor allem das Thema der Achtsamkeit hat damit Einzug in die Verhaltenstherapie gehalten. Aber auch schulenübergreifende Verfahren wie z.B. CBASP, was speziell für chronische Depressionen entwickelt wurde, traten hinzu.

… und Verhaltenstherapie in der Phoenixseeklinik in Dortmund?

Verhaltenstherapie ist in unserer Tagesklinik eines der zentralen Therapieverfahren. Wir bieten dies eingebettet in ein individuelles, intensives Therapiesetting an.

Eine Besonderheit ist die hohe Therapiefrequenz, die man früher nur aus der Psychoanalyse kannte. Die hochfrequente Verhaltenstherapie (4 Einzelstunden pro Woche) ist in Kombination mit weiteren Verfahren ein hocheffektiver therapeutischer Ansatz, um DepressionenAngst– und Zwangsstörungen, aber auch Traumafolgestörungen zu behandeln.