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Eröffnung 01.09.2021 um 8:00 Uhr

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Eröffnung 01.09.2021 um 8:00 Uhr

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Phoenixseeklinik – der privaten Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin im neuen Ärztehaus am Phoenixsee in Dortmund in der Phoenixseestraße 13.

„Einen optimalen Therapieerfolg erreichen wir durch die Kombination mehrerer wirksamer Ansätze: einer personalisierten und hochfrequenten Therapie auf der einen und einer innovativen biologischen Behandlung auf der anderen Seite. Der Mensch mit seinem individuellen Wesen steht dabei konsequent im Vordergrund. Einen Menschen geheilt und gestärkt aus unserer Behandlung entlassen zu dürfen, danach streben wir als Team mit allem, was wir haben, sind und können.“

Dr. med. Christian Voß

Dr. med. Christian Voß

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der Einrichtungen im Verbund der VOSS Kliniken|MVZ (Phoenixseeklinik in Dortmund, MVZ am Phoenixsee in Dortmund, Tagesklinik am Friesenplatz in Köln)

Vorbild der Phoenixseeklinik ist die Tagesklinik am Friesenplatz in Köln.

Die Tagesklinik am Friesenplatz ist eine teilstationäres Privatklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin mit den Schwerpunkten Depression, Stressfolgeerkrankungen, Angst- und Zwangsstörungen sowie Traumafolgestörungen in privater Trägerschaft in der Rechtsform der GmbH.

Bis zu 30 Patientinnen und Patienten (Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler) werden dort auf drei Stationen nach einem multimodalen Therapiekonzept behandelt, wobei Wissenschaftlichkeit, Patientenzentrierung, hoher Therapiedichte und Therapie-Individualisierung eine zentrale Rolle zukommen.

Mit der Phoenixseeklinik wird im Herzen Dortmunds ein Kompetenzzentrum für Menschen aufgebaut, die unter Depressionen und Stressfolgeerkrankungen leiden. Vom Burn-out bei Fach- und Führungskräften über Lehrer- und Beamtengesundheit bis hin zu schweren Depressionen, die nur durch innovative Reserveverfahren behandelbar sind, werden wir allen Menschen helfen können.

Die Phoenixseeklinik wird eine deutschlandweit einzigartige Behandlungsfülle anbieten können und den Patientinnen und Patienten folgende Zusagen machen:

patientenzentriert

- mit Ihnen auf Augenhöhe, bedürfnisgerecht und authentisch

hochfrequent

- täglich Einzelpsychotherapie (5 x 50 Minuten pro Woche), eingebettet in einen intensiven Therapieplan

multimodal

- die Kombination verschiedener Ansätze führt zu besserer Wirkung

zielorientiert

- wir möchten Sie möglichst gesund entlassen, dafür stehen wir als Institution ein

nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen

- am Puls internationaler Forschung übernehmen wir innovative Therapieansätze in die Klinik, die für Sie Erfolg versprechen, z.B. Ketamin-Infusionen bei Depression, aber auch moderne Psychotherapieverfahren

haltgebend

- wir fangen Sie auf, geben Ihnen Struktur und helfen bei der Bewältigung Ihrer Situation; da Nächte und Wochenenden zuhause verbracht werden, besteht der Vorteil direkter Erprobung und des Kontaktes zum individuellen Lebensraum

beziehungsorientiert

- behutsam fördern wir Ihr Einlassen im Rahmen verlässlicher therapeutischer Bindungen. Dies ermöglicht uns gemeinsam, die Oberfläche zu verlassen und tief in das Bedingungsgefüge Ihrer psychischen Belastung vorzudringen. Anhand der therapeutischen Beziehungen – und auch der Beziehungen in der Gruppe der Patientinnen und Patienten – werden Muster in Ihrem Erleben sehr plastisch nachvollziehbar und auch veränderbar. Hierzu gehört auch, „an die Emotionen zu kommen“, und nicht nur auf einer rationalen Ebene zu arbeiten.

Die Phoenixseeklinik wird eine deutschlandweit einzigartige Behandlungsfülle anbieten können und den Patientinnen und Patienten folgende Zusagen machen

patientenzentriert

– mit Ihnen auf Augenhöhe, bedürfnisgerecht und authentisch

hochfrequent 

– täglich Einzelpsychotherapie (5 x 50 Minuten pro Woche), eingebettet in einen intensiven Therapieplan

multimodal

– die Kombination verschiedener Ansätze führt zu besserer Wirkung

nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen

 – am Puls internationaler Forschung übernehmen wir innovative Therapieansätze in die Klinik, die für Sie Erfolg versprechen, z.B. Ketamin-Infusionen bei Depression, aber auch moderne Psychotherapieverfahren

zielorientiert

– wir möchten Sie möglichst gesund entlassen, dafür stehen wir als Institution ein

haltgebend

– wir fangen Sie auf, geben Ihnen Struktur und helfen bei der Bewältigung Ihrer Situation; da Nächte und Wochenenden zuhause verbracht werden, besteht der Vorteil direkter Erprobung und des Kontaktes zum individuellen Lebensraum

beziehungsorientiert

– behutsam fördern wir Ihr Einlassen im Rahmen verlässlicher therapeutischer Bindungen. Dies ermöglicht uns gemeinsam, die Oberfläche zu verlassen und tief in das Bedingungsgefüge Ihrer psychischen Belastung vorzudringen. Anhand der therapeutischen Beziehungen – und auch der Beziehungen in der Gruppe der Patientinnen und Patienten – werden Muster in Ihrem Erleben sehr plastisch nachvollziehbar und auch veränderbar. Hierzu gehört auch, „an die Emotionen zu kommen“, und nicht nur auf einer rationalen Ebene zu arbeiten

Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit bei uns? Wir suchen hochkompetente, offene und verantwortungsbewusste Individuen, die ein echtes Interesse an hochwertiger Medizin, eine patientenzentrierte Sicht- und menschliche Herangehensweise haben und die gemeinsam eine angenehme Arbeitsumgebung gestalten möchten. Trifft dies auf Sie zu? Dann bewerben Sie sich hier bei uns.

Interessieren Sie sich für eine Behandlung bei uns? Hier können wir Ihnen einen ersten Eindruck des Behandlungsablaufs in der künftigen Phoenixseeklinik vermitteln. Die Bilder entstammen der Tagesklinik am Friesenplatz. Die Phoenixseeklinik wird in deren Neubau jedoch ebenso hochwertig eingerichtet werden.

Wenn Sie Interesse daran haben, auf die Liste für die erste Patientengruppe aufgenommen zu werden, füllen Sie bitte das Kontaktformular am Ende dieser Seite aus oder schreiben uns auf [email protected] .

Zu den ersten Patientinnen und Patienten solch einer Einrichtung zu gehören, ist etwas ganz Besonderes. Ein großes Team wird sich in den ersten Wochen um eine geringe Anzahl Patientinnen und Patienten kümmern. Eine derartige Fülle an Ressourcen und die kreative Aufbruchsstimmung gibt es nur einmal im Lebenszyklus einer Klinik – an deren Beginn.

 

Ein typischer Behandlungsablauf in unserer Tagesklinik

1. Die Voruntersuchung Phoenixseeklinik

1. Die Voruntersuchung

Unser Kontakt beginnt in der Regel mit einer Voruntersuchung. Diese erleben Sie als ca. einstündiges Gespräch, in welchem sich ein Facharzt unseres Hauses einen Eindruck von Ihrer Belastung macht. Hierbei werden zuallererst Ihre spontanen Angaben berücksichtigt. Sie haben Zeit, all das zu schildern, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Erst danach wird der Facharzt „explorieren“, also ganz gezielt nachfragen, um ein umfangreiches Bild Ihrer Persönlichkeit und insbesondere Ihrer Symptomatik zu erhalten.

Im Nachgang dieser Untersuchung wird Ihnen eine umfassende diagnostische Einschätzung abgegeben und Sie werden unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation über das weitere Vorgehen beraten. Dieses muss nicht immer in einer Therapie in unserer Tagesklinik bestehen. Wir verfügen über ein kompetentes Netzwerk ambulanter Kolleginnen und Kollegen auf der einen und vollstationärer Kliniken auf der anderen Seite.

Wir werden im Rahmen der Voruntersuchungen häufig nach der zu erwartenden Therapiedauer in der Tagesklinik gefragt. Da wir nicht „nach Schema F“ arbeiten, sondern mit Ihnen einen individuellen therapeutischen Prozess gestalten, ist diese nicht exakt vorherzubestimmen. Zur Orientierung: Die Intensivbehandlung eines Menschen, der an einer depressiven Störung leidet, dauert häufig um zwölf Wochen.

Auch kürzere Behandlungen – zumeist als „Kriseninterventionen“ – sind möglich. Dies besprechen wir vor oder alsbald nach Behandlungsbeginn, damit wir uns darauf einstellen können. Sollten Sie z.B. nur vier oder sechs Wochen bleiben können, werden wir darauf achten, vor allem stützend und stabilisierend mit Ihnen zu arbeiten und nicht kurz vor der Entlassung noch schwer belastende Themen „zu heben“.

2. Gründe für eine Tagesklinik-Behandlung Phoenixseeklinik

2. Gründe für eine Tagesklinik-Behandlung

Eine Tagesklinik-Behandlung ist zumeist dann notwendig, wenn

  • eine ambulante Behandlung keinen ausreichenden Erfolg erbracht hat oder sich Ihr Gesundheitszustand trotz einer ambulanten Behandlung verschlechtert hat,
  • eine ambulante Behandlung aufgrund individueller Gründe nicht mehr möglich ist,
  • Ihr Leidensdruck sehr ausgeprägt ist,
  • Sie krankheitsbedingt Schwierigkeiten haben, Ihren Alltag zu bewältigen oder zu strukturieren,
  • der Übergang von einer vollstationären zu einer ambulanten Behandlung über den Zwischenschritt der tagesklinischen ( = teilstationären) Behandlung erfolgen soll,
  • Ihre Erkrankung bisher nicht ausreichend auf Therapien angesprochen hat oder auch aufgrund der Dauer der Erkrankung eine Chronifizierung droht oder
  • Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, aber unter den Bedingungen einer Tagesklinik-Behandlung absprachefähig sind und sich insoweit von Suizid-Plänen distanzieren können.

Wir sind sehr leistungsfähig. Daher können wir Sie als Tagesklinik auch dann behandeln, wenn es Ihnen sehr schlecht geht bzw. umfassender Therapie- und Hilfebedarf besteht.

So stehen uns auch „Reserve-Verfahren“ zur Verfügung, wie z.B. die Lithium-Augmentation, TMS oder off-label Ketamin-Infusionsbehandlungen für Patientinnen und Patienten, die schwer erkrankt sind und dies benötigen.

Wir beraten Sie gern in der Frage, ob eine Tagesklinik-Behandlung für Sie geeignet ist.

3. Ihre Aufnahme bei uns Phoenixseeklinik

3. Ihre Aufnahme bei uns

Zwischen Voruntersuchung und Aufnahme in der Tagesklinik haben wir in der Regel bei Ihrer Krankenversicherung – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – die Kostenübernahme der Behandlung beantragt. Oftmals liegt die Leistungszusage Ihrer Versicherung bei Behandlungsbeginn vor. In akuten Behandlungsfällen muss diese nicht abgewartet werden.

Nun heißt es erst einmal: in Ruhe ankommen! Dieser Prozess dauert einige Tage. Sie lernen Ihre Mitpatientinnen und Mitpatienten und natürlich Ihre Bezugstherapeutin / Ihren Bezugstherapeuten sowie das weitere behandelnde Team der Tagesklinik kennen. (Über diesen Link erreichen Sie das Team in Köln – in Dortmund werden Ihnen natürlich andere Individuen begegnen.) Hierbei entstehen Bündnisse, die für das Gelingen der Behandlung sehr wichtig sind.

4. Behandlungsbeginn Phoenixseeklinik

4. Behandlungsbeginn

Sind Sie in unserer Tagesklinik „angekommen“, laufen die Bemühungen des Behandlungsteams bereits auf Hochtouren. Wir führen die professionellen Eindrücke in unserem berufsgruppenübergreifenden Team zusammen und entwerfen über die reine Psychopathologie hinaus ein komplexes Entstehungs- und Krankheitsmodell und leiten ein individualisiertes Behandlungskonzept ab. Hierbei beziehen wir Sie mit ein.

Die Behandlung findet niemals „über Ihren Kopf hinweg“ statt, sondern in einer respektvollen therapeutischen Beziehung.

Die erste Phase der Behandlung, die ein bis drei Wochen dauert, ist auch in weiterer Hinsicht bedeutsam. Wir erheben in der Tagesklinik in dieser Zeit nicht nur psychische, sondern auch körperliche Befunde. Sie werden neurologisch untersucht und mittels umfassender Labor- und weiterer technischer Untersuchungen (z.B. EKG, Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, Größe, Gewicht, BMI) fahnden wir nach möglichen organischen Bedingungsfaktoren Ihrer psychischen Belastung. Hierbei werden wir von den weiteren Fachrichtungen im Ärztehaus am Phoenixsee profitieren, sodass allseits nur kurze Wege zurückzulegen sind.

In seltenen Fällen kann z.B. eine Schilddrüsenerkrankung oder eine Infektion Ursache der Symptomatik sein oder zumindest dazu beitragen. Ob Spezialuntersuchungen wie EEG oder eine Bildgebung des Gehirns (vor allem MRT) konsiliarisch in Auftrag gegeben werden, wird im Einzelfall entschieden.

5. Die (multimodale) therapeutische Arbeit Phoenixseeklinik

5. Die (multimodale) therapeutische Arbeit

Viele Patientinnen und Patienten erfahren nach Aufnahme in der Tagesklinik zunächst eine Entlastung. Sie erhalten Hilfe und eine gewisse Last scheint abzufallen. Mit zunehmendem Einlassen auf die multimodale (= aus verschiedenen, abgestimmten Bausteinen bestehende) Therapie erleben Sie die Sicherheit, auch die „heißen Eisen“ anzufassen, also die Themen einzubringen, die Sie als bedrohlich oder sehr belastend erleben.

Die Therapie gelingt dann besonders gut, wenn sich die Muster, welche die Erkrankung ausgelöst haben oder diese aufrechterhalten, in der Behandlung abbilden können und – ganz wichtig – die dazugehörenden Emotionen ausreichend Raum erhalten… Sie diese erkennen, ihnen nachspüren und diese zu differenzieren erlernen. Hierfür bietet die Tagesklinik mit ihrem haltgebenden Rahmen, aber auch dem Zusammenspiel von „drinnen“ und „draußen“ optimale Bedingungen. Ihre bedeutsamen „Schemata“ können sich geradezu „inszenieren“ und dann sehr authentisch bearbeitet werden. Emotionen können Schritt für Schritt zunehmend eigenständig reguliert werden.

Hierbei gehen Psychotherapie im Einzel (in der Phoenixseeklinik täglich, also fünf Mal pro Woche) sowie in der Gruppe Hand in Hand mit strukturierteren Therapieangeboten, wie z.B. Psychoedukation oder Training emotionaler und sozialer Kompetenzen. Nicht alles kann man mit Worten ausdrücken. Daher kommt auch den „nonverbalen“ Verfahren eine wichtige Rolle zu – dazu gehören Kunst-, Musik- und Körpertherapie. In den Entspannungsverfahren werden wiederum Grundsteine zur Prävention gelegt. Sport rundet das Angebot ab.

Wir wollen Ihnen stets auch immer ganz pragmatisch helfen und Sie in Ihrer konkreten Problemlösung unterstützen.

Ob Sie auch biologische Therapieverfahren (z.B. Medikamente, TMS, Ketamin-Infusionen, Lichttherapie) im Rahmen Ihrer Behandlung in der Tagesklinik in Anspruch nehmen werden, hängt von mehreren Faktoren ab – allen voran der genauen Diagnose und dann der Schwere der dahingehenden Symptomausprägung.

Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich zu informieren und zu beraten, sodass Sie als aufgeklärte Patientin bzw. Patient die Entscheidung selbst treffen können. Sollten Sie diese Verfahren in Anspruch nehmen, findet in dieser Zeit die Feinabstimmung statt. Mögliche Nebenwirkungen werden „gemanaged“, die Dosis wird mithilfe spezieller Verfahren (Therapeutisches Drug Monitoring) optimiert. Verträglichkeit und Wirksamkeit sollen sich in bestmöglicher Waage halten.

Die Therapie findet stets in engmaschigem Kontakt zum Chefarzt und Facharzt statt. Wenn dies erforderlich ist, sehen Sie diese täglich zu ausführlichen Behandlungsgesprächen, um z.B. eine Pharmakotherapie sehr fein abzustimmen.

6. Es geht auf das Ende der Therapie zu

Unabhängig davon, welche Art therapeutische Arbeit Sie und wir individuell vereinbart haben, möchten wir Sie stets in den letzten Tagen und Wochen der Behandlung gezielt auf die Entlassung vorbereiten. Praktisch geschieht dies über sogenannte „Belastungserprobungen“.

Mit therapeutischer Hilfe nehmen Sie vereinzelt wieder die Herausforderungen des Alltags an und bereiten diese mit uns gemeinsam vor und / oder nach. Auch planen wir gemeinsam die Zeit nach der Tagesklinik. Welche Hilfen benötigen Sie noch? Hier kommen z.B. eine ambulante Anschlussbehandlung oder auch eine stufenweise Wiedereingliederung in Betracht.

7. Ein schrittweiser Abschied…

Es kommt der Tag, sich aus der Tagesklinik zu verabschieden. Während Ihnen vor der Behandlung mehrere Wochen Tagesklinik evtl. wie eine große Hürde vorkommen, wird es Ihnen am Ende einer erfolgreichen Behandlung schwerfallen, Abschied zu nehmen. Therapeutische Bindungen sind entstanden – für einige Menschen waren dies auch korrigierende, positive Beziehungserfahrungen. Der Abschied kann verunsichern und auch nochmals dazu führen, dass das ein oder andere überwunden geglaubte Symptom sich zurückmeldet. Dies ist jedoch meist ein vorübergehendes Phänomen.

Um die Ablösung von der Tagesklinik schrittweise zu gestalten, bieten wir Ihnen nachstationäre Termine an, die sich durchaus auch mit einer ambulanten Nachbehandlung überlappen können. So stellen wir sicher, dass Sie gut in der nachstationären Behandlungsphase ankommen.

Auch für uns ist ein Abschied eine emotionale Sache. Wir sind hochqualifizierte Fachfrauen und Fachmänner, jedoch sehr authentisch daran interessiert, dass es Ihnen nach unserer Behandlung deutlich besser geht.

Die Phoenixseeklinik wird die gesamte Kraft ihres künftigen Behandlungsteams in den Dienst Ihrer Genesung stellen!

1. Die Voruntersuchung

Unser Kontakt beginnt in der Regel mit einer Voruntersuchung. Diese erleben Sie als ca. einstündiges Gespräch, in welchem sich ein Facharzt unseres Hauses einen Eindruck von Ihrer Belastung macht. Hierbei werden zuallererst Ihre spontanen Angaben berücksichtigt. Sie haben Zeit, all das zu schildern, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Erst danach wird der Facharzt „explorieren“, also ganz gezielt nachfragen, um ein umfangreiches Bild Ihrer Persönlichkeit und insbesondere Ihrer Symptomatik zu erhalten.

Im Nachgang dieser Untersuchung wird Ihnen eine umfassende diagnostische Einschätzung abgegeben und Sie werden unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation über das weitere Vorgehen beraten. Dieses muss nicht immer in einer Therapie in unserer Tagesklinik bestehen. Wir verfügen über ein kompetentes Netzwerk ambulanter Kolleginnen und Kollegen auf der einen und vollstationärer Kliniken auf der anderen Seite.

Wir werden im Rahmen der Voruntersuchungen häufig nach der zu erwartenden Therapiedauer in der Tagesklinik gefragt. Da wir nicht „nach Schema F“ arbeiten, sondern mit Ihnen einen individuellen therapeutischen Prozess gestalten, ist diese nicht exakt vorherzubestimmen. Zur Orientierung: Die Intensivbehandlung eines Menschen, der an einer depressiven Störung leidet, dauert häufig um zwölf Wochen.

Auch kürzere Behandlungen – zumeist als „Kriseninterventionen“ – sind möglich. Dies besprechen wir vor oder alsbald nach Behandlungsbeginn, damit wir uns darauf einstellen können. Sollten Sie z.B. nur vier oder sechs Wochen bleiben können, werden wir darauf achten, vor allem stützend und stabilisierend mit Ihnen zu arbeiten und nicht kurz vor der Entlassung noch schwer belastende Themen „zu heben“.

 

 

2. Gründe für eine Tagesklinik-Behandlung

Eine Tagesklinik-Behandlung ist zumeist dann notwendig, wenn

  • eine ambulante Behandlung keinen ausreichenden Erfolg erbracht hat oder sich Ihr Gesundheitszustand trotz einer ambulanten Behandlung verschlechtert hat,
  • eine ambulante Behandlung aufgrund individueller Gründe nicht mehr möglich ist,
  • Ihr Leidensdruck sehr ausgeprägt ist,
  • Sie krankheitsbedingt Schwierigkeiten haben, Ihren Alltag zu bewältigen oder zu strukturieren,
  • der Übergang von einer vollstationären zu einer ambulanten Behandlung über den Zwischenschritt der tagesklinischen ( = teilstationären) Behandlung erfolgen soll,
  • Ihre Erkrankung bisher nicht ausreichend auf Therapien angesprochen hat oder auch aufgrund der Dauer der Erkrankung eine Chronifizierung droht oder
  • Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, aber unter den Bedingungen einer Tagesklinik-Behandlung absprachefähig sind und sich insoweit von Suizid-Plänen distanzieren können.

Wir sind sehr leistungsfähig. Daher können wir Sie als Tagesklinik auch dann behandeln, wenn es Ihnen sehr schlecht geht bzw. umfassender Therapie- und Hilfebedarf besteht.

So stehen uns auch „Reserve-Verfahren“ zur Verfügung, wie z.B. die Lithium-Augmentation, TMS oder off-label Ketamin-Infusionsbehandlungen für Patientinnen und Patienten, die schwer erkrankt sind und dies benötigen.

Wir beraten Sie gern in der Frage, ob eine Tagesklinik-Behandlung für Sie geeignet ist.

 

 

3. Ihre Aufnahme bei uns

Zwischen Voruntersuchung und Aufnahme in der Tagesklinik haben wir in der Regel bei Ihrer Krankenversicherung – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – die Kostenübernahme der Behandlung beantragt. Oftmals liegt die Leistungszusage Ihrer Versicherung bei Behandlungsbeginn vor. In akuten Behandlungsfällen muss diese nicht abgewartet werden.

Nun heißt es erst einmal: in Ruhe ankommen! Dieser Prozess dauert einige Tage. Sie lernen Ihre Mitpatientinnen und Mitpatienten und natürlich Ihre Bezugstherapeutin / Ihren Bezugstherapeuten sowie das weitere behandelnde Team der Tagesklinik kennen. Hierbei entstehen Bündnisse, die für das Gelingen der Behandlung sehr wichtig sind.

 

 

4. Behandlungsbeginn

Sind Sie in unserer Tagesklinik „angekommen“, laufen die Bemühungen des Behandlungsteams bereits auf Hochtouren. Wir führen die professionellen Eindrücke in unserem berufsgruppenübergreifenden Team zusammen und entwerfen über die reine Psychopathologie hinaus ein komplexes Entstehungs- und Krankheitsmodell und leiten ein individualisiertes Behandlungskonzept ab. Hierbei beziehen wir Sie mit ein.

Die Behandlung findet niemals „über Ihren Kopf hinweg“ statt, sondern in einer respektvollen therapeutischen Beziehung.

Die erste Phase der Behandlung, die ein bis drei Wochen dauert, ist auch in weiterer Hinsicht bedeutsam. Wir erheben in der Tagesklinik in dieser Zeit nicht nur psychische, sondern auch körperliche Befunde. Sie werden neurologisch untersucht und mittels umfassender Labor- und weiterer technischer Untersuchungen (z.B. MRT, EEG, EKG, Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, Größe, Gewicht, BMI) fahnden wir nach möglichen organischen Bedingungsfaktoren Ihrer psychischen Belastung. Hierbei werden wir von den weiteren Fachrichtungen im Ärztehaus am Phoenixsee profitieren, sodass allseits nur kurze Wege zurückzulegen sind.

 

 

 

5. Die (multimodale) therapeutische Arbeit

Viele Patientinnen und Patienten erfahren nach Aufnahme in der Tagesklinik zunächst eine Entlastung. Sie erhalten Hilfe und eine gewisse Last scheint abzufallen. Mit zunehmendem Einlassen auf die multimodale (= aus verschiedenen, abgestimmten Bausteinen bestehende) Therapie erleben Sie die Sicherheit, auch die „heißen Eisen“ anzufassen, also die Themen einzubringen, die Sie als bedrohlich oder sehr belastend erleben.

Die Therapie gelingt dann besonders gut, wenn sich die Muster, welche die Erkrankung ausgelöst haben oder diese aufrechterhalten, in der Behandlung abbilden können und – ganz wichtig – die dazugehörenden Emotionen ausreichend Raum erhalten… Sie diese erkennen, ihnen nachspüren und diese zu differenzieren erlernen. Hierfür bietet die Tagesklinik mit ihrem haltgebenden Rahmen, aber auch dem Zusammenspiel von „drinnen“ und „draußen“ optimale Bedingungen. Ihre bedeutsamen „Schemata“ können sich geradezu „inszenieren“ und dann sehr authentisch bearbeitet werden. Emotionen können Schritt für Schritt zunehmend eigenständig reguliert werden.

Hierbei gehen Psychotherapie im Einzel (in der Phoenixseeklinik täglich, also fünf Mal pro Woche) sowie in der Gruppe Hand in Hand mit strukturierteren Therapieangeboten, wie z.B. Psychoedukation oder Training emotionaler und sozialer Kompetenzen. Nicht alles kann man mit Worten ausdrücken. Daher kommt auch den „nonverbalen“ Verfahren eine wichtige Rolle zu – dazu gehören Kunst-, Musik- und Körpertherapie. In den Entspannungsverfahren werden wiederum Grundsteine zur Prävention gelegt. Sport rundet das Angebot ab.

Wir wollen Ihnen stets auch immer ganz pragmatisch helfen und Sie in Ihrer konkreten Problemlösung unterstützen.

Ob Sie auch biologische Therapieverfahren (z.B. Medikamente, TMS, Ketamin-Infusionen, Lichttherapie) im Rahmen Ihrer Behandlung in der Tagesklinik in Anspruch nehmen werden, hängt von mehreren Faktoren ab – allen voran der genauen Diagnose und dann der Schwere der dahingehenden Symptomausprägung.

Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich zu informieren und zu beraten, sodass Sie als aufgeklärte Patientin bzw. Patient die Entscheidung selbst treffen können. Sollten Sie diese Verfahren in Anspruch nehmen, findet in dieser Zeit die Feinabstimmung statt. Mögliche Nebenwirkungen werden „gemanaged“, die Dosis wird mithilfe spezieller Verfahren (Therapeutisches Drug Monitoring) optimiert. Verträglichkeit und Wirksamkeit sollen sich in bestmöglicher Waage halten.

Die Therapie findet stets in engmaschigem Kontakt zum Chefarzt und Facharzt statt. Wenn dies erforderlich ist, sehen Sie diese täglich zu ausführlichen Behandlungsgesprächen, um z.B. eine Pharmakotherapie sehr fein abzustimmen.

 

 

6. Es geht auf das Ende der Therapie zu

Unabhängig davon, welche Art therapeutische Arbeit Sie und wir individuell vereinbart haben, möchten wir Sie stets in den letzten Tagen und Wochen der Behandlung gezielt auf die Entlassung vorbereiten. Praktisch geschieht dies über sogenannte „Belastungserprobungen“.

Mit therapeutischer Hilfe nehmen Sie vereinzelt wieder die Herausforderungen des Alltags an und bereiten diese mit uns gemeinsam vor und / oder nach. Auch planen wir gemeinsam die Zeit nach der Tagesklinik. Welche Hilfen benötigen Sie noch? Hier kommen z.B. eine ambulante Anschlussbehandlung oder auch eine stufenweise Wiedereingliederung in Betracht.

 

 

 

7. Ein schrittweiser Abschied…

Es kommt der Tag, sich aus der Tagesklinik zu verabschieden. Während Ihnen vor der Behandlung mehrere Wochen Tagesklinik evtl. wie eine große Hürde vorkommen, wird es Ihnen am Ende einer erfolgreichen Behandlung schwerfallen, Abschied zu nehmen. Therapeutische Bindungen sind entstanden – für einige Menschen waren dies auch korrigierende, positive Beziehungserfahrungen. Der Abschied kann verunsichern und auch nochmals dazu führen, dass das ein oder andere überwunden geglaubte Symptom sich zurückmeldet. Dies ist jedoch meist ein vorübergehendes Phänomen.

Um die Ablösung von der Tagesklinik schrittweise zu gestalten, bieten wir Ihnen nachstationäre Termine an, die sich durchaus auch mit einer ambulanten Nachbehandlung überlappen können. So stellen wir sicher, dass Sie gut in der nachstationären Behandlungsphase ankommen.

Auch für uns ist ein Abschied eine emotionale Sache. Wir sind hochqualifizierte Fachfrauen und Fachmänner, jedoch sehr authentisch daran interessiert, dass es Ihnen nach unserer Behandlung deutlich besser geht.

Die Phoenixseeklinik wird die gesamte Kraft ihres künftigen Behandlungsteams in den Dienst Ihrer Genesung stellen!

1. Die Voruntersuchung

Unser Kontakt beginnt in der Regel mit einer Voruntersuchung. Diese erleben Sie als ca. einstündiges Gespräch, in welchem sich ein Facharzt unseres Hauses einen Eindruck von Ihrer Belastung macht. Hierbei werden zuallererst Ihre spontanen Angaben berücksichtigt. Sie haben Zeit, all das zu schildern, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Erst danach wird der Facharzt „explorieren“, also ganz gezielt nachfragen, um ein umfangreiches Bild Ihrer Persönlichkeit und insbesondere Ihrer Symptomatik zu erhalten.

Im Nachgang dieser Untersuchung wird Ihnen eine umfassende diagnostische Einschätzung abgegeben und Sie werden unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation über das weitere Vorgehen beraten. Dieses muss nicht immer in einer Therapie in unserer Tagesklinik bestehen. Wir verfügen über ein kompetentes Netzwerk ambulanter Kolleginnen und Kollegen auf der einen und vollstationärer Kliniken auf der anderen Seite.

Wir werden im Rahmen der Voruntersuchungen häufig nach der zu erwartenden Therapiedauer in der Tagesklinik gefragt. Da wir nicht „nach Schema F“ arbeiten, sondern mit Ihnen einen individuellen therapeutischen Prozess gestalten, ist diese nicht exakt vorherzubestimmen. Zur Orientierung: Die Intensivbehandlung eines Menschen, der an einer depressiven Störung leidet, dauert häufig um zwölf Wochen.

Auch kürzere Behandlungen – zumeist als „Kriseninterventionen“ – sind möglich. Dies besprechen wir vor oder alsbald nach Behandlungsbeginn, damit wir uns darauf einstellen können. Sollten Sie z.B. nur vier oder sechs Wochen bleiben können, werden wir darauf achten, vor allem stützend und stabilisierend mit Ihnen zu arbeiten und nicht kurz vor der Entlassung noch schwer belastende Themen „zu heben“.

2. Gründe für eine Tagesklinik-Behandlung

Eine Tagesklinik-Behandlung ist zumeist dann notwendig, wenn

  • eine ambulante Behandlung keinen ausreichenden Erfolg erbracht hat oder sich Ihr Gesundheitszustand trotz einer ambulanten Behandlung verschlechtert hat,
  • eine ambulante Behandlung aufgrund individueller Gründe nicht mehr möglich ist,
  • Ihr Leidensdruck sehr ausgeprägt ist,
  • Sie krankheitsbedingt Schwierigkeiten haben, Ihren Alltag zu bewältigen oder zu strukturieren,
  • der Übergang von einer vollstationären zu einer ambulanten Behandlung über den Zwischenschritt der tagesklinischen ( = teilstationären) Behandlung erfolgen soll,
  • Ihre Erkrankung bisher nicht ausreichend auf Therapien angesprochen hat oder auch aufgrund der Dauer der Erkrankung eine Chronifizierung droht oder
  • Sie Gedanken haben, sich etwas anzutun, aber unter den Bedingungen einer Tagesklinik-Behandlung absprachefähig sind und sich insoweit von Suizid-Plänen distanzieren können.

    Wir sind sehr leistungsfähig. Daher können wir Sie als Tagesklinik auch dann behandeln, wenn es Ihnen sehr schlecht geht bzw. umfassender Therapie- und Hilfebedarf besteht.
    So stehen uns auch „Reserve-Verfahren“ zur Verfügung, wie z.B. die Lithium-Augmentation, TMS oder off-label Ketamin-Infusionsbehandlungen für Patientinnen und Patienten, die schwer erkrankt sind und dies benötigen.

    Wir beraten Sie gern in der Frage, ob eine Tagesklinik-Behandlung für Sie geeignet ist.

3. Ihre Aufnahme bei uns

Zwischen Voruntersuchung und Aufnahme in der Tagesklinik haben wir in der Regel bei Ihrer Krankenversicherung – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – die Kostenübernahme der Behandlung beantragt. Oftmals liegt die Leistungszusage Ihrer Versicherung bei Behandlungsbeginn vor. In akuten Behandlungsfällen muss diese nicht abgewartet werden.

Nun heißt es erst einmal: in Ruhe ankommen! Dieser Prozess dauert einige Tage. Sie lernen Ihre Mitpatientinnen und Mitpatienten und natürlich Ihre Bezugstherapeutin / Ihren Bezugstherapeuten sowie das weitere behandelnde Team der Tagesklinik kennen. Hierbei entstehen Bündnisse, die für das Gelingen der Behandlung sehr wichtig sind.

4. Behandlungsbeginn

Sind Sie in unserer Tagesklinik „angekommen“, laufen die Bemühungen des Behandlungsteams bereits auf Hochtouren. Wir führen die professionellen Eindrücke in unserem berufsgruppenübergreifenden Team zusammen und entwerfen über die reine Psychopathologie hinaus ein komplexes Entstehungs- und Krankheitsmodell und leiten ein individualisiertes Behandlungskonzept ab. Hierbei beziehen wir Sie mit ein.

Die Behandlung findet niemals „über Ihren Kopf hinweg“ statt, sondern in einer respektvollen therapeutischen Beziehung.

Die erste Phase der Behandlung, die ein bis drei Wochen dauert, ist auch in weiterer Hinsicht bedeutsam. Wir erheben in der Tagesklinik in dieser Zeit nicht nur psychische, sondern auch körperliche Befunde. Sie werden neurologisch untersucht und mittels umfassender Labor- und weiterer technischer Untersuchungen (z.B. MRT, EEG, EKG, Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, Größe, Gewicht, BMI) fahnden wir nach möglichen organischen Bedingungsfaktoren Ihrer psychischen Belastung. Hierbei werden wir von den weiteren Fachrichtungen im Ärztehaus am Phoenixsee profitieren, sodass allseits nur kurze Wege zurückzulegen sind.

5. Die (multimodale) therapeutische Arbeit

Viele Patientinnen und Patienten erfahren nach Aufnahme in der Tagesklinik zunächst eine Entlastung. Sie erhalten Hilfe und eine gewisse Last scheint abzufallen. Mit zunehmendem Einlassen auf die multimodale (= aus verschiedenen, abgestimmten Bausteinen bestehende) Therapie erleben Sie die Sicherheit, auch die „heißen Eisen“ anzufassen, also die Themen einzubringen, die Sie als bedrohlich oder sehr belastend erleben.

Die Therapie gelingt dann besonders gut, wenn sich die Muster, welche die Erkrankung ausgelöst haben oder diese aufrechterhalten, in der Behandlung abbilden können und – ganz wichtig – die dazugehörenden Emotionen ausreichend Raum erhalten… Sie diese erkennen, ihnen nachspüren und diese zu differenzieren erlernen. Hierfür bietet die Tagesklinik mit ihrem haltgebenden Rahmen, aber auch dem Zusammenspiel von „drinnen“ und „draußen“ optimale Bedingungen. Ihre bedeutsamen „Schemata“ können sich geradezu „inszenieren“ und dann sehr authentisch bearbeitet werden. Emotionen können Schritt für Schritt zunehmend eigenständig reguliert werden.

Hierbei gehen Psychotherapie im Einzel (in der Phoenixseeklinik täglich, also fünf Mal pro Woche) sowie in der Gruppe Hand in Hand mit strukturierteren Therapieangeboten, wie z.B. Psychoedukation oder Training emotionaler und sozialer Kompetenzen. Nicht alles kann man mit Worten ausdrücken. Daher kommt auch den „nonverbalen“ Verfahren eine wichtige Rolle zu – dazu gehören Kunst-, Musik- und Körpertherapie. In den Entspannungsverfahren werden wiederum Grundsteine zur Prävention gelegt. Sport rundet das Angebot ab.

Wir wollen Ihnen stets auch immer ganz pragmatisch helfen und Sie in Ihrer konkreten Problemlösung unterstützen.

Ob Sie auch biologische Therapieverfahren (z.B. Medikamente, TMS, Ketamin-Infusionen, Lichttherapie) im Rahmen Ihrer Behandlung in der Tagesklinik in Anspruch nehmen werden, hängt von mehreren Faktoren ab – allen voran der genauen Diagnose und dann der Schwere der dahingehenden Symptomausprägung.

Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich zu informieren und zu beraten, sodass Sie als aufgeklärte Patientin bzw. Patient die Entscheidung selbst treffen können. Sollten Sie diese Verfahren in Anspruch nehmen, findet in dieser Zeit die Feinabstimmung statt. Mögliche Nebenwirkungen werden „gemanaged“, die Dosis wird mithilfe spezieller Verfahren (Therapeutisches Drug Monitoring) optimiert. Verträglichkeit und Wirksamkeit sollen sich in bestmöglicher Waage halten.

Die Therapie findet stets in engmaschigem Kontakt zum Chefarzt und Facharzt statt. Wenn dies erforderlich ist, sehen Sie diese täglich zu ausführlichen Behandlungsgesprächen, um z.B. eine Pharmakotherapie sehr fein abzustimmen.

6. Es geht auf das Ende der Therapie zu

Unabhängig davon, welche Art therapeutische Arbeit Sie und wir individuell vereinbart haben, möchten wir Sie stets in den letzten Tagen und Wochen der Behandlung gezielt auf die Entlassung vorbereiten. Praktisch geschieht dies über sogenannte „Belastungserprobungen“.

Mit therapeutischer Hilfe nehmen Sie vereinzelt wieder die Herausforderungen des Alltags an und bereiten diese mit uns gemeinsam vor und / oder nach. Auch planen wir gemeinsam die Zeit nach der Tagesklinik. Welche Hilfen benötigen Sie noch? Hier kommen z.B. eine ambulante Anschlussbehandlung oder auch eine stufenweise Wiedereingliederung in Betracht.

7. Ein schrittweiser Abschied…

Es kommt der Tag, sich aus der Tagesklinik zu verabschieden. Während Ihnen vor der Behandlung mehrere Wochen Tagesklinik evtl. wie eine große Hürde vorkommen, wird es Ihnen am Ende einer erfolgreichen Behandlung schwerfallen, Abschied zu nehmen. Therapeutische Bindungen sind entstanden – für einige Menschen waren dies auch korrigierende, positive Beziehungserfahrungen. Der Abschied kann verunsichern und auch nochmals dazu führen, dass das ein oder andere überwunden geglaubte Symptom sich zurückmeldet. Dies ist jedoch meist ein vorübergehendes Phänomen.

Um die Ablösung von der Tagesklinik schrittweise zu gestalten, bieten wir Ihnen nachstationäre Termine an, die sich durchaus auch mit einer ambulanten Nachbehandlung überlappen können. So stellen wir sicher, dass Sie gut in der nachstationären Behandlungsphase ankommen.

Auch für uns ist ein Abschied eine emotionale Sache. Wir sind hochqualifizierte Fachfrauen und Fachmänner, jedoch sehr authentisch daran interessiert, dass es Ihnen nach unserer Behandlung deutlich besser geht.

Die Phoenixseeklinik wird die gesamte Kraft ihres künftigen Behandlungsteams in den Dienst Ihrer Genesung stellen!

Wenn Sie Interesse daran haben, auf die Liste für die erste Patientengruppe aufgenommen zu werden, füllen Sie bitte das Kontaktformular auf dem Ende dieser Seite aus oder schreiben uns auf [email protected].

Zum rechtlichen Rahmen: Die Phoenixseeklinik wird beihilfefähig und ein anerkanntes teilstationäres Akutfachkrankenhaus im Sinne des § 4 Abs. 4 MB/KK (Musterbedingungen der Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung) sein.

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Zum rechtlichen Rahmen: Die Phoenixseeklinik wird beihilfefähig und ein anerkanntes teilstationäres Akutfachkrankenhaus im Sinne des § 4 Abs. 4 MB/KK (Musterbedingungen der Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung) sein.

Melden Sie sich gern bei uns mit all Ihren Anliegen!

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